Freitag, 11. September 2015

Kamera-Frau tritt nach Flüchtlingen.

Kamera-Frau tritt nach Flüchtlingen.
Was gestern in den Medien gezeigt wurde, ist eigentlich unglaublich, aber andererseits auch wieder nicht, denn bei uns Menschen ist alles möglich.
Im Fernsehen könnte man sehen, wie die Flüchtlinge die Sperre durch ungarischen Polizei durchbrach, weil die Flüchtlinge nicht in Ungarn bleiben wollten. Man sah die Menschen laufen, und in dieser Menschenmenge stand eine Frau mit einer Kamera in der Hand, und man sah, wie nach Kindern trat und einen Mann mit seinem Sohn in den Armen zu Fall brachte.
Momentan war ich wie erstarrt, und dachte gleichzeitig: „Das kann doch nicht wahr sein. Wie kann man einen Mann, der ein Kind im Arm hat zu Fall bringen und das noch absichtlich, und das wird auch noch von einer Frau getätigt.“ Denn bisher habe ich noch keine Frau gesehen, die einen Flüchtling angreift oder mit Füssen tritt. Bei Männern kommt es schon häufiger vor.
Diese Aktion der Frau war ein typischer Akt von Fremdenfeindlichkeit und geprägt von Hass gegen Fremde. Ob Rassenhass dabei eine Rolle gespielt haben, weiß ich nicht, aber es gibt keinen Rassenhass, denn die Menschen sind nur eine Art von Lebewesen auf dieser Erde.
Bei dieser Frau muss die Fremdenhass sehr hoch angesetzt sein, denn sie muss schon darin erzogen worden sein. Und das ist der Problem im Osten, denn nachdem die Sowjet-Union aufgelöst wurde, haben sich alle möglichen Parteien aus den Gräbern erhoben, wo sie von 1945 geschlafen hatten, und haben dann auf den Tag der Befreiung von Sozialismus gewartet.
In Ungarn scheint es die selben Rechtsradikalen zu geben, als in Ostdeutschland. Und man könnte bald sagen, der Rechtsradikalismus hat eine neue Heimat gefunden.
Was ich immer wieder feststellen konnte, wenn ich die Bilder von der ungarisch-serbischen Grenze sah, dass die Polizei mit den Flüchtlingen weniger zart umging, denn einige Polizisten gingen schon sehr heftig zur Sache, wenn sie Flüchtlinge zur Ruhe bringen wollten, denn für mich sah es so aus, als wenn sie von oben Anweisungen erhalten hatten, auch auf die Flüchtlinge einzuschlagen, besonders dann, wenn keine Fernseh-Kamera in der Nähe war, und trotzdem konnte man diese widerlichen Aktionen der Polizei sehen.
Die osteuropäischen Länder müssen noch lernen, dass die Menschenrechte und die Menschenwürde ein hohes Gut für alle Menschen ist, und man darf diese Rechte nicht verletzen, indem man Menschen verprügelt oder auch anders misshandelt.
Ich hoffe, die Kamera-Frau muss die Konsequenzen aus diesem Vorfall ziehen, denn so etwas darf nicht wieder zu derartigen Einsätzen zugelassen werden.




Donnerstag, 10. September 2015

Manöver von Russland und der NATO, warum?

Manöver von Russland der NATO, warum?
Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers im Osten, ist Russland alleine, aber es ist noch immer eine Großmacht, wenn man es so sieht. Die NATO hat durch die ehemaligen Ostblock-Staaten Zuwachs bekommen und sich deshalb etwas aufgebläht.
Seit einiger Zeit stehen sich beide Blöcke etwas abweisend gegenüber, man könnte fast meinen, sie würden sich feindlich gegenüber stehen. Denn besonders die Krise in der Ukraine und um die Ukraine, macht beiden Lagern zu schaffen, weil die NATO möchte, dass die Ukraine frei bleibt, aber Russland möchte die Ukraine wieder einverleiben, und verweist immer auf die Russen, die in der Ukraine leben und ist deshalb der Meinung, die Ukraine gehöre zu Russland.
Die Ukraine war schon immer ein selbständiger Staat, und die Ukraine wurde nur von Russland einverleibt und so blieb es bis 1994 als die Sowjet-Union zerfiel.
Jetzt hat sich Ukraine unter den Schutz der NATO begeben, weil sie sich dann auch wohler und sicherer fühlt.
Die Ukraine-Krise, erst die Eroberung oder Besetzung der Krim durch die Russen, schaffte ein kriegerische Klima zwischen Russland und der Ukraine und der NATO, besonders weil die NATO eine freie und selbständige Ukraine haben wollte, und der Streit geht weiter, aber auch die Kämpfe in der Ost-Ukraine setzen sich fort.
So sieht es momentan aus, aber jetzt kommt noch etwas hinzu, was es nur in der Zeit des „Kalten Krieges“ gab, beide Seiten neigen nur großen Schau, sie lassen wieder ihre Waffen, insbesondere ihre Atomwaffen, rollen, weil sie die Gegner erschrecken wollen, aber der lässt sich nicht mehr erschrecken, weil er des Waffenarsenal des sogenannten Gegners schon kennt.
Dann kommen noch die Manöver hinaus, um zu zeigen, wie gut oder wie schlecht die Truppen bewaffnet oder ausgebildet sind, aber man sieht diese Soldaten, die nur mitmachen, weil es nach dem Manöver immer etwas zu saufen gibt.
Bei mir war es auch nicht anders, ich habe keinen Alkohol getrunken, aber die anderen um so mehr.
Ich frage mich, was dieses ganze Gehabe soll? Man kann es einfach beantworten: es ist ein Machtgehabe auf beiden Seiten, wenn man sonst nichts vorweisen kann, dann lässt man das Militär aufmarschieren oder man protzt mit Manövern.
Russland und die NATO haben keinen Grund mit militärischem Machtgehabe zu brillieren, denn wir wissen alle sehr genau, dass bei einem Konflikt ein Flächenbrand entstehen kann, und der kann für die Menschheit und der übrigen Natur katastrophale Folgen haben.
Ich denke, die führenden Politiker aller Nationen haben oft ihren Verstand woanders gelassen, als dass sie wirklich bei Verstand sind. Denn wenn die Militär von Manövern reden, dann sollen sie im Sandkasten spielen, dort ist es ungefährlich, außer einer wirft mit Sand um sich.
Die führenden Männer von der NATO und von Russland sollten auf sich zugehen, und dann das Kriegsbeil begraben, denn es gibt größere Probleme für uns Menschen, die wir bewältigen müssen, denken wir erst einmal an die Umwelt, wo es im Argen liegt und dann der „IS“, der die Menschen aus den Staaten des Vorderen Ostens vertreibt, denn das sind die eigentlichen Probleme, die jetzt anstehen.
Militärische Schauspiele sind für alte Männer, die denken, sie seien noch immer große Krieger, man kann Militärparaden an besonderen staatlichen Festtagen abhalten, das kann ich eventuell noch verstehen.
Meine politischen Freunde, lasst das Militär in den Kasernen und gebt den Soldaten Ausgang, damit sie mit ihren Freundinnen und Freunden feiern können, denn die wollen bestimmt in kein Manöver.




Mittwoch, 9. September 2015

Geschenk der Ungewissheit.

Das Geschenk der Ungewissheit.
Ist der Geist frei von Bezugspunkten ist dies der Mahamudra.
Kommen wir vom Blick auf den Tisch vorne im Raum zurück, so kann man auf der ganz normal beobachtbaren Ebene sagen, ein Tisch befindet sich im Zustand fortwährender Veränderung.
In der Zeit zwischen gestern und heute kann etwas Holz weggebrochen oder etwas Farbe weg geblättert sein. Wenn wir den Tisch aus der Sicht eines Physikers betrachten, so sehen wir auf der mikroskopischen Ebene, dass sich die Komponenten des Tisches, das Holz, die Farbe, die Nägel und der Leim, aus Molekülen und Atomen zusammensetzen, die aus sich rasend schnell bewegenden, durch die weite des subatomaren Raums tanzenden Teilchen bestehen.
Auf dieser subatomaren Ebene stößt man auf ein interessantes Problem: Will man die genaue Position eines Teilchens im subatomaren Raum durch Messung bestimmen, kann dessen Geschwindigkeit nicht 100-prozentig genau gemessen werden, d.h., man kann seine genaue Position nicht ausmachen.
Dieses Problem einer gleichzeitigen Messung von genauer Position und Geschwindigkeit eines Teilchens drückt sich im Prinzip in der sogenannten Heisenberg`schen Unschärferelation aus.
Wenn wir dieses Paradox als Art einer Beschreibung menschlicher Erfahrung betrachten, kann man sehen, dass es in ähnlicher Weise wie bei den Teilchen geschieht.
Es besagt auch, dass alle unsere Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen durch mentale Gewohnheiten bedingt sind, die wir dabei einbringen.
Unser Verständnis für materielle Phänomene sind bis zu einem gewissen Grad eingeschränkt, aber gleichzeitig weist die Unbestimmtheit der genauen Vorhersage, wie und wo Teilchen im subatomaren Universum in Erscheinung treten, auf eine gewisse Freiheit in der Bestimmung der Natur unserer Erfahrung hin, so ist es auch mit unseren Gedanken.

Dienstag, 8. September 2015

Eine neuzeitliche Völkerwanderung.

Eine neuzeitliche Völkerwanderung.
Heute habe ich ein anderes Thema hier angegeben, welches manche Leser aus dem Geschichtsunterricht her kennen, „die Völkerwanderung“.
Vor einigen tausend Jahren zogen viele Völker durch Europa und suchten eine Bleibe, um mit ihrem Stamm ein größeres Volk bilden zu können. Oft passierte es, dass schon Stamm in diesem Gebiet lebte, aber der wurde nach einigen kleinen Kämpfen von den neuen Stamm geschluckt, d.h., er wurde einfach aufgenommen. Zu der Zeit gab es noch keine Rechtsradikale, die die Aufnahme eines fremden Stammes verhindern wollten.
Zu der Zeit waren viele Völkerschaften unterwegs, denn in einem Gebiet, das schon sehr verbraucht war, konnte man nie lange bleiben, um dort zu wohnen, also zog man weiter und suchte nach neuen Weidegründe.
Die meisten Volksstämme waren sehr klein, und sie fielen kaum auf. Die Geschichtsschreibung der der radikalen Elemente, benannte die Menge der Menschen eines Volkes immer sehr groß, damit sie mit dem Volk angeben konnten, welch ein großes Volk es war, und hoben mit dieser Übertreibung den Anführer sehr hoch, damit er etwas Besonderes darstellen konnte.
Dann kamen die Kriege nach Europa, wenn sie auch schon während der Völkerwanderung schon da waren, aber die Kriege waren das besondere Mittel der Eroberung von Land und Völkerschaften.
Das Bild des europäischen Festlandes änderte sich eigentlich ständig, denn es gab immer wieder neue Staaten. Nur in den letzten 70-zig Jahren blieb Europa stabil, wohl in Ost und West getrennt, aber es war ein stabiler Zustand.
1994 war das Jahr, in dem der sogenannte Sozialismus aufgegeben wurde, weil er nichts brachte, sondern nur eine Diktatur darstellte, und Europa wuchs zusammen, denn alle Staaten des ehemaligen Ostens traten in die europäische Union ein. Es war keine Völkerwanderung, sondern ein Zusammenschluss von Staaten zu einem Staatenbund.
Dann erschien etwas auf der Bildfläche der Politik, womit eigentlich keiner so richtig gerechnet hätte, es hatte sich ein religiöse Gruppe aus dem islamischen Glauben gebildet, der ein neues „islamisches Reich“ aufbauen wollte und nannte sich „IS“ oder wird von anderen so genannt.
Diese Gruppe eröffnete die bewaffnete Auseinandersetzung mit dem Irak und mit Syrien, und sie kämpfen immer noch in diesen Staaten und haben einen großen Teil an Land von diesen Ländern erobert, und damit auch viele Menschen mit erobert, die jetzt in der Diktatur des „IS“ leben.
Diese Menschen leiden, aber sie haben auch unter den Machthabern dieser Staaten gelitten, wenn auch nicht so schlimm wie unter dem „IS“.
Jetzt wandern die Menschen vom Süden nach den Norden, vor 3000 Jahren oder 2000 Jahren wanderten die Menschen vom Norden in den warmen Süden. Zur Zeit ist die Situation anders geworden, denn in der Heimat der Flüchtlinge herrscht Unrecht, und die Menschen haben mehr Sinn für Recht und Ordnung.
Aber wir begrüßen die Zuwanderer, denn sie füllen den Bevölkerungsschwund bei uns auf, und bei uns finden sie Ausbildungsplätze und auch Arbeitsplätze. Die Mädchen werden gut behandelt, denn sie haben die gleichen Rechte wie die Jungen, und sie können bei uns die Schule besuchen, um auch eine Ausbildung zu durchlaufen.
Diese Zuwanderer werden sich mit uns vermischen, sowie es auch die Völker vor tausenden von Jahren gemacht haben, als sie zu uns kamen. Auch religiös werden sich die jungen Menschen anpassen, und es wird dann auch keine Religion eine Rolle im Leben der Menschen spielen, aber was bisher wichtig war, die Menschen aufzunehmen, ihnen Unterkunft, Verpflegung und Sicherheit zu bieten. Wichtig war es auch, die Rechtsradikalen in die Schranken zu weisen, und denen deutlich zu erkennen zu geben, dass diese rechtsradikalen Sprüche keinen Platz bei uns haben, denn vor über 70 Jahren haben die Rechtsradikalen bzw. ihre Vorgänger 6 Millionen Menschen getötet, nur aus Rassenhass, obwohl es keine Rassen gibt, aber die sogenannte Intelligenz der Nazis hatte dieses behauptet.
Liebe Menschen, die ihr aus den Ländern kommt, dort wo der Krieg herrscht, euch werden bei uns die Menschenrechte sowie die Menschenwürde garantiert, denn wir halten an diesen Rechten fest.




Montag, 7. September 2015

Subjekte und Objekte.

Subjekte und Objekte: Eine neurowissenschaftliche Sichtweise.
Das dualistische Denken ist die dynamische Energie des Geistes.
Wenn wir mit mehr Information über Physik und Biologie ausgerüstet sind, dann können wir auch ein paar tiefer gehende Fragen über die absolute Wirklichkeit der Leerheit und die relative Wirklichkeit des Alltagserlebens stellen.
So zum Beispiel stelle ich mir die Frage: Das wir einen vor uns stehenden Tisch als stabil und dauerhaft erleben, wenn das, was wir wahrnehmen, nur das Bild eines Objektes und das Objekt selbst aus der Sicht der Physiker eine wirbelnde Masse von winzigen Teilchen ist? Wie kann man ein Glas Wasser auf den Tisch sehen und fühlen? Wenn wir das Wasser trinken, scheint es durchaus real und materiell spürbar zu sein. Und man fragt sich: Wie kann es sein? Aber wenn wir es nicht trinken, werden wir durstig? Warum?
Der Geist lässt sich in vielerlei Hinsicht auf einen Prozess ein, das ist im Tibetischen als „dzinpa“ bekannt, ein Wort welches „Greifen“ und „Festhalten“ bedeutet. Es ist die Neigung des Geistes, sich auf Objekte wirklich zu fixieren.
Der Buddhismus bietet eine andere Herangehensweise an unsere Erfahrung vom Leben an. Diese beinhaltet, das wir eine im wesentlichen auf Angst gegründete , auf das Überleben ausgerichtete Sichtweise aufgeben zugunsten einer Erfahrung vom Leben als einer Folge von seltsamen und wundervollen Ereignissen.
Man sitzt in einem Raum voller Leute, und man blickt nach vorn auf einen Tisch, der im Raum steht. Man ist geneigt dazu, auf diesen Tisch als eigenständiges Ding zu beziehen, als einheitlich, in sich abgeschlossenes Objekt, das unabhängig von einer subjektiven Beobachtung existiert.
Doch der Tisch hat eine Platte, Tischbeine, Seiten, eine Rückseite und eine Vorderseite. Lässt er sich, wenn man sich darauf besinnt, dass er sich aus diesen verschiedenen Teilen zusammensetzt, wirklich als ein singuläres, ganzheitliches Objekt definieren?
Wissenschaftler haben bei der Erforschung des „dirigentlosen“ Gehirns, dass sich die Gehirne fühlender Wesen spezifisch dahingehend entwickelt haben, dass sie Muster erkennen und auf sie reagieren können. Unter den Milliarden von Nervenzellen des menschlichen Gehirns befinden sich einige, die speziell auf das Aufspüren von Formen ausgerichtet sind, während sich andere dem Entdecken von Farben, Gerüchen, Lauten, Bewegungen und so weiter widmen.
Gleichzeitig sind unsere Gehirne mit Mechanismen ausgestattet, die uns zum Herausfiltern von „globalen“ Beziehungen oder „Mustern“ befähigen.
Aufgrund neuronaler Synchronie dieser Mechanismen der Mustererkennung mit der neuronalen Erkennung von Formen, Farben und so weiter fast simultan ablaufen. Man kann es vereinfacht als Prozess beschreiben, bei dem in weit voneinander entfernten Hirnareale kommunizieren.
Wenn eine explizite Formation wahrgenommen wird, dann senden entsprechende Neuronen einander auf eine spontane, doch präzise koordinierte Art Signale, die für das Erkennen eines spezifischen Musters steht. Aber wird kein Muster erkannt, dann senden die entsprechenden Neuronen einander willkürliche Signale.
Diese Tendenz zur Identifizierung von Mustern oder Objekten ist biologisch gesehen die deutlichste Veranschaulichung von dzinpa. Wahrscheinlich entwickelte sie sich als eine Art Überlebensfunktion, weil die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen schädigenden, wohltuenden und neutralen Objekten oder Ereignissen ausgesprochen nützlich ist
Die Mechanismen der neuronalen Synchronie dehnt sich bis zu einem Punkt aus, an dem man bewusst erkennt, dass der Geist und die vom Geist wahrgenommenen Erfahrungen oder Objekte ein und dasselbe sind.
Die über lange Zeit ausgeübte Meditation löst die künstlichen Unterscheidungen zwischen Subjekt und Objekt auf. Und das gibt der wahrnehmenden Person die Freiheit, über die Qualität der Erfahrung zu bestimmen, die Freiheit zu unterscheiden zwischen dem, was wirklich ist und was nur eine Erfahrung darstellt.Die Auflösung der Trennung zwischen Subjekt und Objekt bedeutet nicht, dass die Wahrnehmung zu einem verschwommenen Brei wird. Wir nehmen die Erfahrung weiterhin in den Begriffen von Subjekt und Objekt wahr., erkennen aber gleichzeitig, dass diese Trennung im Kern begrifflicher Natur ist. Aber man kann sagen, die Wahrnehmung eines Objekts ist nicht verschieden vom Geist, der es wahrnimmt.Weil diese Veränderung im Bewusstseinszustand schwer zu begreifen ist, muss man, um ein gewisses Verständnis entwickeln zu können, wieder einmal zur Traum-Analogie Zuflucht nehmen. Erkennt man im Traum, dass die Erfahrungen nur ein Traumgeschehen sind, dann erkennt man auch, dass sich sich diese Ereignisse im geist abspielen. Diese Erkenntnis befreit uns von den Begrenzungen der Traum-Probleme, des Traum-Leidens oder der Traum-Beschränkungen. Der Traum setzt sich fort, aber diese Erkenntnis befreit vom Schmerz und von Unannehmlichkeit, die ein Traumszenario bietet. Angst, Schmerz und Leiden werden vom Gefühl des Staunens abgelöst:“Schau, was mein Geist alles produziert.“Transzendieren wir im Wachzustand die Unterscheidung von Subjekt und Objekt, ist dies gleich bedeutend mit der Erkenntnis, dass alles was wir wahrnehmen und erfahren, nicht vom Geist getrennt ist, der es wahrnimmt und erfährt.Der Wachzustand wird damit nicht beendet, aber unsere Wahrnehmung von im verlagert sich von einer Erfahrung der Begrenztheit hin zu einer des Staunens und Wunderns.




Sonntag, 6. September 2015

Satan und das Göttliche.

Satan und das Göttliche.
In den drei Weltreligionen und deren Splittergruppen gibt es zwei sogenannte Personen, die besonders auffallen und deshalb eine besondere Stellung in der Religion haben.
Es sind die personifizierten Begriffe wie „Satan“ und „Gott“. Diese beiden Personen sollen unter uns Leben, aber Gott soll über uns thronen, damit er uns besser sehen kann, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wenn wir gesündigt haben.
Ob es jetzt Gott und den Satan wirklich gibt, damit muss jeder Mensch selbst klar kommen, denn für mich ist es schwer zu wissen, ob es Gott und Satan gibt, denn ich habe beide selbst nicht gesehen, und ich kann es deshalb auch nicht bestätigen.
Wenn die anderen Menschen daran glauben, so ist es ihre Sache, denn sie glauben daran auch aus freien Stücken.
Und gerade der Begriff „glauben“ sagt mir deutlich, wenn man an etwas glaubt, dann weiß man es nicht oder es ist nicht da und man sieht nur eine Illusion so auch sprachlich oder gedanklich.
Die beiden Begriffe „Satan und Gott“ wurden mit der Entstehung der Religionen aktuell, denn man brauchte unbedingt zwei Gegensätze in der Religion, um dem Menschen das Fürchten vor dem Guten und dem Bösen beizubringen, ansonsten wäre es an der Zahl der Mitglieder knapp geworden, denn ohne Mitglieder kein Geld in der Kasse.
Aber warum hat man diese beiden Gegensätze „das Gute“ und „das Böse“ außerhalb des Menschen gesetzt? Das ist für mich die Frage, man hätte das Gute und das Böse auch im Menschen festlegen?
Aber man wollte etwas für die Menschen haben, so dass sie sich nach irgendwelchen mystischen Personen richten konnte, denn man vermutete, sie würden im Himmel leben, und auf dem Menschen hinunterschauen.
Aber ich wende mich jetzt von den beiden sogenannten Personen, die angeblich im Himmel oder auch in der Hölle befinden, Gott im Himmel und der Satan in der Hölle.
Denn ich sage, die beiden personifizierten Merkmale menschlichen Verhaltens, das wir „gut“ und „böse“ nennen, sind in uns, also in unseren Genen festgelegt sowie bei den anderen Tieren auch. Wir Menschen sind Tiere also Säugetiere, die hier auf der Erde leben sowie die anderen Tiere auch. Wir haben mehr Gehirn, aber wir haben unser Leben anders gestaltet als die anderen Tiere.
Auch die anderen Tiere haben die beiden Verhaltensweisen in sich, d.h., sie sind „Gut“ und „Böse“, sowie wir auch. Sie können andere Lebewesen angreifen , um sie zu töten, aber sie können andere Tiere auch gern haben also lieben, so wie wir Menschen es auch können.
Aber mit der Hervorhebung der Religion also einem Glauben, wurden die Eigenschaften des Menschen – das Gut und Böse – jetzt auf andere Mächte übertragen, die angeblich über uns stehen, aber die unsichtbar sind also fiktive Personen darstellen wie Gott und Satan.
In jedem Menschen stecken die Verhaltensweisen, die man „gut“ und „böse“ nennen kann, denn diese beiden Verhaltensweisen sind für das persönlichen Überleben sehr wichtig, denn man muss sich auch verteidigen und das jagen von Futter können, und hier verbirgt sich das sogenannte „böse“. Aber gleichzeitig haben wir auch die Gabe unsere Art zu lieben und verständnisvoll mit unserer Art umzugehen. Denn wir helfen auch unsere Mitmenschen, wenn sie in Not sind und Hilfe benötigen, wie zum Beispiel jetzt, dass unser Land viele Bürgerkriegsflüchtlinge aufnimmt, damit diese wieder ein normales Leben führen können. Hier erkennt man das „Gute“ in uns. Aber ich frage mich, warum hat man das auf zwei fiktive Personen verteilt? Oder wollte man das „Böse“ und das „Göttliche“ vom Menschen fernhalten, um die beiden Begriffe in den Bereich des Übermenschlichen zu festigen?
Denn oft hört man, das kommt von Gott, wenn ein Mensch gerettet wurde, oder das hat uns Satan geschieht, wenn ein Mensch einen anderen tötet. Aber das Retten und Töten geht vom Menschen aus, darüber entscheidet der Mensch, und kein anderer.
Man könnte hier noch psychische Ansichten aufführen, aber das gäbe eine lange Kette von Argumenten, und man würde kein Ende finden. Ich habe nur einige Dinge angeführt, um sich anzuregen, einmal darüber nachzudenken. Wenn jemand von euch sehr religiös sein sollte, dann bitte ich denjenigen selbst darüber zu entscheiden, ob er diese Worte liest oder auch wahrnimmt.




Samstag, 5. September 2015

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf Dinge zu lauschen.

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.
Als Menschen leben wir in der Zeit. Die Zeit gibt uns das Leben, das wir leben und in dieser Zeit sehen und höre wir die Natur erzählen, und wir lauschen ihr.
Man soll sich jeden Tag die Zeit nehmen, auch wenn sie für einige Menschen kostbar zu sein scheint, uns einmal still hinzusetzen. Denn gerade die Stille erfasst uns Menschen in unserem Inneren, und man versenkt sich in das Innere, schließt dabei die Augen und tritt die Reise durch das Innere der Gedanken an.
Die Gedanken durchfluten das Gehirn, breiten sich aus, schließen sich wieder und verflüchtigen sich dann. Sie bleiben nicht lange, sondern sie machen wieder Platz für neue Gedanken, die uns erfassen und die uns Hinweise auf das geben, was wir suchen.
Mit dem Sitzen kommt auch die Stille und Ruhe. Beide geben jetzt dem Körper die Gelegenheit, sich zu entspannen. Mit der Stille und der Ruhe erfasst das Gehirn die Gedanken besser, und kann diese auch besser lesen. Auch ist man mit dem Sitzen in sich gekehrt, und man hat eine Verbindung nach innen.
Aber es ist nicht nur das Leben im Inneren, sondern es ist auch das Leben nach Außen, was wir erfassen können, indem wir der Natur lauschen. Die Natur hat auch ihre Sprache und sie spricht zu uns, wenn wir intensiv lauschen, und wir verstehen die Natur. Denn die Natur ist nicht nur in uns selbst, sondern sie ist auch um uns herum.
Lausche den Dingen der Natur, die um dich herum leben, die sprechen und ihre eigene Melodie haben, die sie singen und du hörst diesem Singen zu. Es ist die Melodie des Lebens, die dir vorgetragen wird.
Es ist nicht nur die Melodie, die außerhalb deines Körpers schwingt, sondern die Melodie schwingt auch in deinem Körper, auch sie erzählt dir Geschichten aus dem Leben. Und der Geist öffnet sich, weil er entdeckt, dass du noch einen anderen Weg gehen willst, denn die Natur hat die Melodie gesungen, die du hörst, wenn du das Leben wechselst oder mit deinen Gedanken tiefer in die zeit der Gegenwart und Zukunft eindringst.
Jetzt beginnt eine Melodie, die anders ist als die bisherige, denn in ihrem Klang ist sie rein und schön, mit allem dem behaftet, was du benötigst, wenn die die Welten wechselst. Es ist die Liebe zum Leben, die Liebe zum Geist, der immer bei dir ist, und der dir die neue und andere Welt zeigen will.
Du spürst nicht mehr dein Sitzen, und du spürst nicht mehr die Zeit, sondern du tust nur noch der Melodie lauschen, wie sie in ihrer Sprache von der Schönheit des Lebens spricht. Denn sie spricht auch von der Unendlichkeit und Ewigkeit des Lebens.
Diese Melodie birgt die Sehnsucht nach Unendlichkeit und Ewigkeit in sich, und du bekommst damit auch den Sinn des Lebens geschenkt, und auch er spricht mit dir über das Leben.
Es ist ein ewiges Schwingen, oder man meint, es sei ein Lauschen mit einem Schwingen verbunden. Verbunden sind wir mit dem Geist, der alles umfasst und uns durch das Leben führt. Er zeigt uns alles, ob es momentan wichtig oder nicht wichtig ist, aber man soll es erfahren, das es da ist.
Es ist manchmal eigenartig, wenn man den Weg in die Ewigkeit sucht, dann beginnt die Sehnsucht zu einem zu sprechen, und man bekommt immer mehr Sehnsucht, den Weg in eine andere Welt zu finden, in eine Welt der Liebe und der Gemeinsamkeit.
Manchmal glauben wir, wir können jetzt in dieser Welt die Liebe vollziehen, dass sich alle Menschen ohne jegliche Aggressionen begegnen können, aber mit unserem Körper schaffen wir es nicht, denn dieser Körper ist aus einer anderen Welt, und diese Welt ist wohl ein Teil einer Welt, in die sich auch unser Geist bewegt, aber unsere Welt ist eine andere Welt, eine Welt der Liebe. Es ist nicht die körperliche Liebe, sondern die geistige Liebe.
Lauscht der Melodie eine fernen Welt der ihr selbst so nahe seit, denn diese Welt, auch wenn sie uns so fern scheint, ist immer gegenwärtig.
Die Gegenwart, in der die Melodie des Lebens spielt, das ist schon die Zukunft des Lebens, doch wir erkennen sie momentan nicht, doch in den Zeit des Gehens oder des Todes erkennen wir den Weg, der in die Zukunft führt, und der lädt uns, mitzugehen.